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Das Brennen von CDs ist ein sehr stark verbreiteter Trend unter Musikfreaks. Doch Vorsicht: Was sich so einfach anhört, ist oftmals illegal. Wenn eine Original-CD kopiert und verkauft wird, machen sich Käufer und Verkäufer gleichermaßen strafbar. Die Musikindustrie hat angekündigt, diesen Bereich weitaus stärker zu kontrollieren und die Täter ausnahmslos vor Gericht zu stellen. Selbstgebrannte Tonträger auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen, ist längst kein Kavaliersdelikt mehr. Aus einem scheinbar harmlosen Freundschaftsdienst kann schnell ein Fall für Polizei und Justiz werden. Und wer weiß schon, ob ein Käufer das vermeintlich gute Geschäft morgen nicht zur Anzeige bringt.

Aber auch eine langfristige Schädigung des Kulturguts Musik, müssen Musikfreaks bedenken. Wenn heute global über 700 Millionen CD-Rohlinge pro Jahr verkauft und nur 10 Prozent davon illegal mit Musik bespielt werden, bedeutet dies einen Schaden von 70 Millionen CDs oder fast eine Milliarde Euro für Musiker und die Musikindustrie. Viele denken vielleicht: "Na und? Die verdienen doch sowieso mehr als genug!" Doch genau hier liegt der Fehler im Denken einiger schwarzer Schafe. Wer fördert schließlich den musikalischen Nachwuchs? Und wer betreibt jahrelange Aufbauarbeit und unterstützt kreative Talente? Die Musikindustrie! Kann dies angesichts der oben genannten dramatischen Zahlen auch noch in Zukunft erfolgen? Nein! Außerdem werden Tausende von Arbeitsplätze in der Musikbranche durch das illegale CD-Brennen auf unverantwortliche Weise vernichtet. Denn bevor eine CD im Laden verkauft werden kann, legen neben dem Musiker Hunderte Arbeitskräfte im Marketing-, Promotion- und Handelssektor Hand an, damit die heißbegehrten Sounds ihre Fans überhaupt erst erreichen.

Wer CDs brennt und verkauft, zerstört dadurch systematisch die Musikkultur eines Landes. Gleiches gilt auch für das illegale Downloaden von Musik aus dem Internet. Nur wer an die Richtigen bezahlt, erwirbt das Recht, die Musik zu hören. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, sondern ein "medialer Plattenladen". Auch hier muss erhaltene Ware vergütet werden. Nur auf dem legalen Weg, kann in Zukunft eine musikalische Vielfalt erhalten werden, um den Menschen Freude zu bereiten.
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